Auf Initiative des vhs-Landesverbands hat sich der Landesweiterbildungsbeirat in seiner jüngsten Sitzung am Dienstag, 1. April, mit dem Thema Alphabetisierung und Grundbildung befasst und einstimmig eine Erklärung verabschiedet. Die Vertreter*innen aus Weiterbildung, Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen empfehlen darin der NRW-Landesregierung, sich auf Bundesebene federführend für eine Fortsetzung der Nationalen Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung stark zu machen.
Prof. Dr. Michael Schemmann, der den Resolutionsentwurf gemeinsam mit Celia Sokolowsky in den Landesweiterbildungsbeirat einbrachte, verwies auf den anhaltend hohen Handlungsbedarf auf dem Feld der Alphabetisierung und Grundbildung. Weitere bildungspolitische Bemühungen zu Gunsten gering Literalisierter in unterschiedlichen Altersgruppen und Lebenslagen seien notwendig. Der Landesweiterbildungsbeirat empfiehlt der NRW-Landesregierung deshalb, weiterhin dafür Sorge zu tragen, dass Menschen in ihrem Wohnumfeld und am Arbeitsplatz einen niederschwelligen Zugang zu passenden Lernangeboten finden können. Auch das Alphanetz NRW und seine beim vhs-Landesverband angesiedelte Koordinierungsstelle möchte der Landesweiterbildungsbeirat weiterhin durch das Land gefördert sehen. „Ein starkes NRW darf niemanden zurücklassen,”so Celia Sokolowsky vom vhs-Landesverband.
Aus gegebenem Anlass hat der Landesverband der Volkshochschulen von NRW e.V. eine Pressemitteilung verfasst. Die Pressemitteilung ist hier nachzulesen.