Forschung

Hier finden Sie eine Liste zur  Forschung zum Thema Alphabetisierung und Grundbildung

Ziel des GeLiNu-Projekts ist die Identifikation von Risiko- und Schutzfaktoren für die Entstehung und Veränderung geringer Literalität („funktionaler Analphabetismus“) und geringer Numeralität am Übergang ins Erwachsenenalter sowie im weiteren Verlauf des Erwachsenenalters. Hierzu werden längsschnittliche Daten aus zwei Startkohorten (4 und 6) des nationalen Bildungspanels (NEPS) analysiert.

Link zur Webseite: GeLiNu

Das Ziel der lea.-Verlinkungsstudie ist es, die Alpha-Levels (leo. und lea.), die Stufen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) und die Stufen des Lernportals „Ich-will-lernen.de“ miteinander zu verlinken, um auf diese Weise Transparenz und Kommunizierbarkeit des Kompetenzmodells zu verbessern. Gelingt es nämlich, die Alpha-Levels in eine Beziehung zum GER zu setzen, könnten alle EU-Länder die leo.-Skala nachvollziehen und für ihre Zwecke interpretieren. Die internationale Sichtbarkeit der vom BMBF geförderten Forschung würde davon nachhaltig profitieren.

Link zur Webseite: lea.-Verlinkungsstudie

Die LEO – Level-One Studie hat 2011 erstmals ein umfassendes Bild ergeben, wie viele Erwachsene in Deutschland Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten haben. Mit der LEO-Grundbildungsstudie soll nun genauer geklärt werden, wie sich eine geringe Lese- und Schreibkompetenz in Alltagssituationen auswirkt und vor welchen Herausforderungen gering literalisierte Erwachsene stehen.

Link zur Webseite: LEO 2018 Grundbildungsstudie

Im Blickpunkt von REACH stehen junge Erwachsene zwischen 16 und 35 Jahren auf dem sog. alpha-Level 3, die eine besondere Gruppe unter den lesefernen Erwachsenen bilden: Sie können für ihren beruflichen Lebensweg besonders stark und nachhaltig von Förderangeboten profitieren.

Link zur Webseite: REACH – REaching young adults with low ACHievement in literacy

Nicht nur unter Arbeitgebern, sondern auch und besonders unter Arbeitnehmern/innen besteht Aufklärungs-, Sensibilisierungs- und Motivationsbedarf, denn sie bilden im Arbeitsalltag das soziale Umfeld von funktionalen Analphabeten. Nur wenn die Betroffenen dieses Umfeld als unterstützend und integrierend wahrnehmen, werden sie motiviert sein, Förderangebote zur Grundbildung und Alphabetisierung an- und wahrzunehmen – und sich damit als funktionale Analphabeten zu erkennen zu geben.

Link zur Webseite: SAPFA

Ziel der Studie war es, Erkenntnisse über das mitwissende Umfeld von funktionalen Analphabetinnen und Analphabeten zu erlangen. Wie stellt sich das gesellschaftliche Ausmaß von Mitwissen dar? In welcher Beziehung stehen die Mitwissenden zu den Betroffenen und auf welche Art unterstützen sie diese beim Lesen und Schreiben? Diese und weitere Fragen dienen dazu, eine Typologie der Mitwissenden zu erstellen. Zentral ist die Frage, wie Mitwissende als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren erreicht werden können, um Betroffenen im eigenen Lernprozess, etwa durch Bildungsangebote, unterstützen zu können.

Link zur Webseite: Umfeldstudie – Studie zum mitwissenden Umfeld funktionaler Analphabetinnen und Analphabeten

Gemeinsames Ziel der Forschungsprojekte im Verbund war es im Jahr Juli 2008 bis Juni 2011, mehr über die Lebensumstände (ehemaliger) Teilnehmer*innen an Alphabetisierungskursen und damit auch etwas über die Nachhaltigkeit von Kursangeboten zur Alphabetisierung zu erfahren.

Link: Verbleibsstudie

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