Vorläufige Bilanz zum Ende der AlphaDekade: Neue Ausgabe der Hessischen Blätter für Volksbildung erschienen
Mit Blick auf das nahende Ende der AlphaDekade (2016–2026), deren Ziel es war, die Zahl gering literalisierter Erwachsener in Deutschland zu reduzieren und das Grundbildungsniveau nachhaltig zu stärken, zieht die aktuelle Ausgabe der Hessischen Blätter für Volksbildung eine erste Zwischenbilanz. Im Fokus steht die Frage, was bildungspolitisch und bildungspraktisch bereits erreicht wurde, wo weiterhin Hürden bestehen und welche Herausforderungen künftig im Bereich der Grundbildung zu bewältigen sind.
In der Ausgabe 4/2025 geben Expert*innen aus Bildungspolitik und Erwachsenenbildungspraxis vielfältige Einblicke und Einschätzungen aus unterschiedlichen Perspektiven. Der wissenschaftliche Teil greift zentrale Forschungsthemen auf, die teils schon im Rahmen der AlphaDekade diskutiert wurden, perspektivisch aber noch stärker an Bedeutung gewinnen werden – darunter Aspekte der Digitalisierung und der dynamischen Entwicklung Künstlicher Intelligenz, Fragen der Professionalisierung sowie gesamtgesellschaftliche Trends wie der zunehmende Rechtsruck und damit verbundene Entdemokratisierungstendenzen.
Die Ausgabe steht ab sofort kostenlos zum Download bereit.
Darüber hinaus enthält das Heft einen Aufsatz von Caroline Dietz und Martin Reuter zu Ressourcen & Barrieren der Teilhabe am Zweiten Bildungsweg. Grundlage ist eine qualitative Studie an zwei Volkshochschulen in Nordrhein-Westfalen, die vom Landesverband initiiert und begleitet wurde. Erste Ergebnisse wurden bereits auf der Fachkonferenz zum Zweiten Bildungsweg im vergangenen Jahr präsentiert und diskutiert.
