Sebastian Fitzek und sein neuer Roman „Das Geschenk“ über Analphabetismus

Ich hätte da ein „Geschenk“ für Sie…
Trauen Sie sich, es auszupacken?

Mit diesen Sätzen stellt der erfolgreiche Thriller Autor und promovierte Jurist sein Werk vor.
Sein neuester Psychothriller „Das Geschenk“ spielt in Berlin und auf Rügen und kreist um das Thema funktionaler Analphabetismus.
Milan Berg steht an einer Ampel, als ein Wagen neben ihm hält. Auf dem Rücksitz ein völlig verängstigtes Mädchen. Verzweifelt presst sie einen Zettel gegen die Scheibe. Ein Hilferuf? Milan kann es nicht lesen – denn er ist Analphabet! Einer von über sechs Millionen in Deutschland. Doch er spürt: Das Mädchen ist in tödlicher Gefahr.
Der Roman greift ein hoch relevantes aber unterschätztes Thema auf. Funktionaler Analphabetismus! Aufmerksam wurde Fitzek darauf auf der Leipziger Buchmesse. In der Berliner Morgenpost beschreibt er seine Begegnung:
„Da habe ich die „Alpha-Selbsthilfe“ kennengelernt, einen Selbsthilfeverein von ehemaligen Analphabeten. Mir ist klar geworden, welch heldenhafte Reise diese Menschen häufig zurücklegen mussten, denn von den 6,2 Millionen funktionalen Analphabeten in Deutschland lebt die Mehrzahl in Scham. Lesen- und Schreibenkönnen wird in unserer Gesellschaft vorausgesetzt. Daher leben diese Menschen in der ständigen Angst, entdeckt zu werden.“

Bild: Facebook @ SALuMa e.V.

In der Peiner Allgemeine Zeitung (PAZ) ergänzt er: „Dadurch habe ich etwas über meine Welt gelernt, nämlich, dass wir diese Schriftwelt für selbstverständlich halten, weil wir lesen können. Wer aber nicht lesen und schreiben kann, ist hier vollkommen ausgegrenzt. Vor lauter Scham können Analphabeten oft nicht aus ihrer Welt ausbrechen, sondern sind sehr kreativ darin, es zu verheimlichen. Das sind eigentlich unerkannte Helden, die ich zur Hauptfigur eines Buches machen wollte.“
Sein Interesse an funktionalem Analphabetismus hat er nicht nur mit seinem Roman bewiesen. Auch beweist er mit seinem Engagement, wie ernst er es mit dieser Thematik meint. Am 18.10.19 hat er auf der Leipziger Buchmesse seine Schirmherrschaft für den Dachverband Alfa-Selbsthilfegruppe im dicht gedrängten Lesezelt im Zentrum der Messe öffentlich gemacht.
Wir freuen uns, dass Sebastian Fitzek die Schirmherrschaft übernommen hat und sind sehr gespannt auf seinen neuen Roman „Das Geschenk“.

Mehr über den Roman, Analphabetismus und das Interview in der Berliner Morgenpost:
https://www.morgenpost.de/kultur/article227389535/Sebastian-Fitzek-Schaue-Boeses-um-das-Gute-zu-erkennen.html

Zum Artikel in der PAZ:
https://www.paz-online.de/Nachrichten/Kultur/Sebastian-Fitzek-Darum-waere-sein-erster-Thriller-fast-nie-erschienen

Titelbild: Foto: Instagram @sebastianfitzek

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